• Gesetzeslage
  • Aktuelle Gesetzeslage zu Photovoltaik-Anlagen in Deutschland 

     

    ab August 2014: Änderungen im EEG

    Einspeisevergütung wird ab sofort nur noch für Neuanlagen bis 500 kWp Nennleistung gewährt, für Neuanlagen mit mehr Nennleistung greift die verpflichtende Direktvermarktung

    die Basisdegression für die monatliche Verringerung der Einspeisevergütung wird auf 0,5% herabgesetzt (zuvor 1%)

    der jährlich anvisierte Zubaukorridor wird auf 2,4 bis 2,6 Gigawatt PV-Leistung beschränkt

    auf selbst verbrauchten Solarstrom muss ab sofort eine Abgabe gezahlt werden, die sich an der aktuell geltenden EEG-Umlage orientiert (ausgenommen sind Bestandsanlagen, alle Neuanlagen unter 10 kWp Nennleistung sowie Inselanlagen) 

    das Marktintegrationsmodell, das solare Grünstromprivileg sowie die Managementprämie wurden abgeschafft.

     

    Eigenverbrauch von Solarstrom

    für selbst verbrauchten Solarstrom gibt es weiterhin keine Vergütung (Eigenverbrauchsvergütungerhalten nur Anlagen die zwischen dem 01.01.2009 und 31.03.2012 in Betrieb genommen wurden)

    neu ist, dass auf jede selbst verbrauchte Kilowattstunde Strom aus einer Photovoltaik Anlage eine Abgabe gezahlt werden muss

    bis Ende 2015 betrug die Abgabe pro Kilowattstunde 30% der gültigen EEG Umlage (entspricht derzeit 1,87 Cent / kWh)

    2016 beträgt die Abgabe 35% (entspricht derzeit 2,18 Cent / kWh)

    ab 2017 beträgt die Abgabe fest 40% der geltenden EEG-Umlage (derzeit 2,50 Cent / kWh)

    die Anpassung der Abgabesätze gilt rückwirkend für alle Neuanlagen, die ab 01.08.2014 in Betrieb genommen werden

    von der Abgabe auf den Eigenverbrauch befreit sind Inselanlagen, Neuanlagen mit weniger als 10 kWp Nennleistung sowie Bestandsanlagen, die vor dem 01.08.2014 in Betrieb genommen wurden und vor diesem Datum bereits Strom selbst verbraucht haben.